Vereinschronik

Eine kleine Vereins-Chronik

Am 16. September 1999 wurde von einem kleinen Kreis Aktiver der Bürgerselbsthilfe-Verein Wir Friedrichsdorfer Bürgerselbsthilfe e.V. gegründet. Schon im April 2001 konnte das „Mitglied Nr. 100“ aufgenommen werden. In den seither vergangenen Jahren entstanden innerhalb des Vereins mehrere Projekte, einige davon konnten nur kurze Zeit realisiert werden, aus der Hospiz-Gruppe, die sich 2001 zusammentat, hat sich mittlerweile ein eigenständiger Verein entwickelt, andere Teams arbeiten seit Jahren mit großem Erfolg im Verein. Wir möchten hier einen kleinen Überblick über die Geschichte der Wir Friedrichsdorfer geben.

1998/99

Die Stadt Friedrichsdorf lädt alle Interessierten ein, Pläne zur Entwicklung des Zusammenlebens der Einwohner im neuen Jahrhundert zu entwerfen. Eine der Arbeitsgruppen diskutiert das Thema „Alt werden in Friedrichsdorf“ und gründet daraufhin den Verein Wir Friedrichsdorfer.

2002

Innerhalb des Vereins findet sich eine Gruppe ambulanter Hospizhelfer und Helferinnen, die nach ihrer Ausbildung ab Ostern 2002 im Einsatz sind.

Im Dezember mietet der Verein gemeinsam mit dem Mütter- und Familienzentrum (heute: fambinis) Räume in der Ringstraße 5 an. Einige Jahre lang findet in diesen Vereinsräumen einmal im Monat das Sonntags-Café statt.

2003

Aufgerüttelt durch einen Presseartikel über die fehlende Lesefähigkeit von Kindern startet der Verein das „Leseprojekt“ in der Hardtwaldschule in Seulberg. Die Lesepatinnen und Paten sind dort seit dieser Zeit durchgehend aktiv. Die Mitglieder der Wir Friedrichsdorfer leisten 2003 fast 1500 Stunden ehrenamtliche Hilfe.

2004

Ein Projekt zur Vermittlung von „Ersatz-Großeltern“ läuft an. Es treten dabei aber sehr bald große Schwierigkeiten auf, vor allem emotionale, so dass das Projekt nach wenigen Monaten beendet werden muss.

Auch das Projekt „Tauschbörse“ wird von Mitgliedern angeregt und über Monate aufgebaut. Es darf aber aus vereinsrechtlichen Gründen nicht als Projekt der Wir Friedrichsdorfer geführt werden. Einmal im Monat findet künftig ein „Spiele-Abend“ statt. Diese Veranstaltung ist seither ein fester Programmpunkt in unserem Vereinsleben.

2005

In den Sommermonaten finden über einige Jahre gemeinsame Radtouren und Wanderungen statt.

Im Rahmen der Wir Friedrichsdorfer gründet sich die Gruppe „Herbsterwachen“, die Ideen für alternative Wohnformen entwickelt. Die Gruppe verselbständigt sich und löst sich nach einigen Jahren auf.

2007

Ende des Jahres hat der Verein zirka 250 Mitglieder.

2009

Aus organisatorischen Gründen wird im Dezember 2009 aus der Hospizgruppe ein eigenständiger Verein. Seit Sommer 2011 stehen die beiden Vereine Wir Friedrichsdorfer und der Hospizdienst Friedrichsdorf in engem Austausch. Gemeinsame Veranstaltungen stoßen auf großes Interesse.

2010

Ein neues Patenprojekt beginnt in der Philipp-Reis-Schule. Nach einigen Startschwierigkeiten ist es seit dem Umzug der Schule fest in der Schule verankert.

2011

Am 20. Juli 2011 eröffnet die Tafel-Gruppe eine Ausgabestelle für Lebensmittel in der Ringstraße. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Bad Homburg.

Der Stammtisch wird gegründet.

2012

Am 1. Mai bezieht der Verein die neuen Räume in der Ringstraße 4

Im Advent findet sich eine Bastelgruppe zusammen, die sich auch im neuen Jahr weiterhin trifft.

2013

Der Verein „Freiwillig Aktiv“ wird als Arbeitsgruppe der Wir Friedrichsdorfer weitergeführt.

Vor dem Rathaus wird eine englische Telefonzelle zur offenen Bücherkiste umgebaut und betreut.

Der Verein nimmt erstmals am Weihnachtsmarkt teil.

2014

Das erste Kochbuch Wir Friedrichsdorfer kochen Suppen und Aufläufe erscheint. Es wird in über 600 Exemplaren verkauft.

Im Herbst startet die Gruppe „gemeinsam kreativ“ Mützen, Schals und Schmuck für den Verkauf beim Weihnachtsmarkt anzufertigen.

Seit November 2014 ist eine Gruppe von Freiwilligen im Spendenlager für Flüchtlinge aktiv.

Ende 2014 hatte unser Verein 326 Mitglieder, es werden in diesem Jahr 2900 Stunden Hilfsdienste geleistet.

Ende des Jahres beginnt eine Diskussionsrunde die Zukunftsausrichtung des Vereins zu definieren. Im Februar 2015 fällt der Beschluss, einige Dinge zu modernisieren. Die Grundsätze der Vereinsarbeit sollen aber weiterhin unverändert weiterbestehen.

2015

Wir nehmen erstmals am Weinmarkt am Houiller Platz teil.

Das Spendenlager für Flüchtlinge und Bedürftige zieht am 3. November in größere Räume in der Alten Schule Seulberg .

2016

Der Verein bietet seinen Mitgliedern regelmäßig gemeinsame Besichtigungen oder Ausstellungsbesuche an

Am 1.11. eröffnet die Tafel neue Räume am Houiller Platz.

Die 1.Ausgabe der Vereinszeitung erscheint.

2017

Im vergangenen Jahr wurden von den Mitgliedern des Vereins über 4400 Stunden Hilfe ehrenamtlich geleistet. Der Verein hatte zum Jahreswechsel 374 Mitglieder.

Luitgard Schader